Archiv - Monate: Mai 2009

meine augen und ich

ich sehe schlecht. sehr sehr schlecht. mein erstes wort war “wo?”.  in der schule bekam ich eine brille, weil ich nicht erkennen konnte, an

danksagungen

danke an den lieben gott danke, für diesen guten morgen danke für jeden neuen tag. danke, dass ich all meine sorgen auf dich werfen mag. danke an den wäscheberg danke, für diesen guten morgen danke für jeden neuen tag. danke, dass ich all meine socken auf dich werfen mag.

sterben in der sz

todesanzeigenleser hatte ich mir bisher eher grau vorgestellt. dünn und intellektuell. außerdem dachte ich, nur ich mache das. verwandtschaftsgrade zwischen verstorbenen und anzeigenden eruieren.  leises gruseln verspüren, wenn wieder nur menschen aus demselben jahrgang dahingeschieden sind. momentan aktuell die mittleren bis späten dreißiger. und für fortgeschrittene: die qualität der beziehung aus der wahl der poesie

anfangs einfach – einfach anfangen

so erfahr’ ich’s also am eigenen leib. wochenlanges fiebern, nachfühlen, vorformulieren, umstellen – und dann das weiße eingabefeld im ersten blog.