“Wenn sich nun wie in diesem Jahr Interessenvertretungen die “Digitale Gesellschaft e.V.” oder “D 64 – Zentrum für digitalen Fortschritt” gründen (>> Invasion der Erklärbären) um gemeinsam mit der Politik Antworten auf netzpolitische Fragen zu suchen, zeigt dies vor allem etwas hoch Erfreuliches: weder politisches Engagement noch das Ehrenamt haben sich mit der Digitalisierung in Bits aufgelöst.” (Teresa Bücker, FAZ Blog)

Lesetipp: Teresa Bücker über Digitalisierung

Besser kann man es wohl zur Zeit nicht zusammenfassen – Teresa Bücker schreibt über die Digitalisierung unter der Überschrift “Ein Lob der Lobby” auf FAZnet:

Denn hinter dem abstrakten Begriff “das Internet”, das als freier Raum bewahrt werden soll, steht mehr: dort steht Leben. Es sind die Menschen, die über digitale Technologien das organisieren, was sie antreibt, die über das Internet politisch aktiv sind, die damit ihr Geld verdienen, die eine gemeinschaftliche Interessenvertretung brauchen. Und noch mehr als die Nutzerinnen und Nutzer, die bereits online sind, brauchen diejenigen ein Sprachrohr, die von der Internetversorgung abgeschnitten sind und daraus Nachteile erhalten.

Sehr lesenswert, und mit vielen weiterführenden Links, unter anderem zur 14. Sitzung der Enquete-Komission Internet und digitale Gesellschaft vergangene Woche, bei der “Veränderungsprozesse in der digitalen Wirtschafts- und Arbeitswelt” das Thema waren. Wer keine Zeit hatte, hier ist die ganze Sitzung. Online natürlich.

Zum Text von Teresa geht es hier entlang.

 

Hinweis für die Transparenz: Teresa ist (wie ich auch) Gründungsmitglied bei D64, wo wir uns mit all den von ihr aufgeworfenen Fragen befassen.

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