Tiere entdecken
Bloggende Eltern lassen sich gerne pointiert (und nicht selten zur Unterhaltung der Leser) im Internet über ihre kreativen Kinder aus. Manche bloggenden Eltern verfassen sogar Bücher, zum Beispiel Herr Buddenbohm, dem ich für sein herrliches Buch “zwei,drei,vier” eigentlich noch eine eigenständige Rezension schuldig bin.
Wo ich hier drüben ein sprachlich höchst kreatives K3 zu bieten habe, bevatert er einen sprachlich höchst kreativen Sohn I (und Sohn II, aber der ist noch im Winkekatzenstadium).
Im Fall von Sohn I aus dem Hause Buddenbohm und K3 aus dem Hause Stricktier lässt sich feststellen: Da weisen zwei noch im Wachsen begriffene Individuen geradezu magische Schnittmengen in ihren Sprachschöpfungen auf: Wo Sohn I unlängst einen Toasterhasen entdeckt, bringt es K3 ganz locker auf einen neuen Saurier, nämlich den Fernbe-Dino. Da kann man sich in der Tat über den Sinn von arrangierten Ehen ganz neu Gedanken machen.
Sohn I ist schon versprochen, über Sohn II können wir noch reden
sohn II ist vielleicht zu jung für eine ältere gemahlin?
Er sagt “blubb”. Keine Ahnung, was er meint.
die schwester von k3 berät: “also ich würd ja sagen, du heiratest ein mädchen, dann kriegst du nämlich keine babies.” ehen zu arrangieren scheint doch nicht so einfach zu sein.