Gedanken: freiheit

Herr Hodgkinson hat ZEIT

Tut mir leid mit der Head, das musste so.

Gefunden nämlich auf zeit.de über den @zeitonline-Twitteraccount übrigens.
Herr Hodgkinson ist meinen Bloglesern schon lange vertraut durch meinen hartnäckig immer wieder hervorgeholten Artikel zum Thema “Manifest der faulen Elternschaft.” Man kann ihn natürlich gründlich falsch verstehen, wenn er Faulenzen statt Karrieremachen fordert. Ohne Begriffsklärung, was mit “Faulenzen” gemeint ist, kommen wir aber nicht weiter.

2112 Seiten Jonathan Franzen

2112 Seiten habe ich in diesem Jahr von ihm gelesen, 2112 Seiten, verteilt auf 4 Bücher. (Heute habe ich es aber mit den Zahlen). Die Bücher sind “Freiheit”, “Die Korrekturen”, “Die Unruhezone” und “Anleitung zum Einsamsein”, was soviel ich weiß, auch einmal “Anleitung zum Alleinsein” hieß, oder gerade heißt. Im Original heißt es “how to be alone”.

Jonathan Franzen – “Freiheit”

Über Freiheit in diesem Fall, 730 vor wenigen Tagen auf Deutsch erschienene Seiten über die Familie Berglund.
Depressiv sei das Buch, schrieben Kulturschaffende, mühsam müsse man es sich erarbeiten, düster sei es, finster, tragisch.

Familienromane gibt es zuhauf, Beziehungsromane zuhäufer. Franzen hat weder erkennbar das eine noch das andere geschrieben, nicht im Fall von “Freiheit”

Freiheit trotzt dem Netz

Frank Schirrmacher hat im SPIEGEL geschrieben. Über seinen Kopf im Besonderen und die Auswirkungen des Informationszeitalters im Allgemeinen. Er malt in groben Strichen ein Bild des ausgesaugten, darwinistisch, marxistisch und tayloristisch überlisteten Gegenwartsmenschen, dem womöglich nichts anderes übrigbleibt, als der von ihm selbst gefütterten Cloud, der zusammengelegten Intelligenz beim Denken zuzusehen, denn das selbstständige Denken